die haustiermesse tendiert leider immer mehr zum "zoo schauen gehen". mir kommt das kotzen wenn ich sehe, dass sich da herr und frau mustermann mit kind und kegel - am besten noch mit säugling und kinderwagen - durch die massen quält, die gänge verstopft und womöglich die kinder noch tiere von oben bis unten betatschen. ich bin ein kinderliebender mensch und komme aus einer großfamilie mit vielen kleinen kindern, die sich regelmäßig über mich her machen wenn der onkel mal da ist. aber das gäbe es bei uns nicht. abgesehen davon, dass man sich in grippezeiten mit säuglingen wohl eher von menschenm,assen fernhalten sollte - so sollte man zur messe gehen um sich zu informieren bzw. um das eine oder andere zu erwerben, nicht weils zu weit nach schönbrunn ist.
persönlich möchte ich aber allen hundebesitzern gratulieren, die meinen: die haustiermesse ist die messe, wo ich meine töle mitnehmen MUSS. ich hab selber einen hund und studiere vetmed-also mag ich tiere(no na), aber wenn ich sehe wie frau hinz und herr kunz mit ihrem 8 wochen alten welpen da hineingehen - auch wenn der kontrollierende tierarzt am eingang meint, dass das nicht gut ist, dann sollte man solchen leuten meiner meinung nach ganz wertfrei eine betonieren und dann das hunderl wegnehmen. entweder kapieren sie nicht, dass der hund NICHTS von solchen veranstaltungen hat oder sie checken nicht, dass der kleine sämtliche krankheitserreger(die bei solchen hallen-events ja konzentriert auftreten) einsaugt wie ein staubsauger. ich möcht nicht wissen, was so ein hundi sich alles einfängt, wenn sein antikörpertiter grad im enstehen ist...da kommts dann aus allen körperöffnungen gleichzeitíg raus. und dann ist vielleicht der behandelnde tierarzt schuld, weil der "falsch impft"
auch hat ein hund, den menschenmassen offensichtlich stressen und der NUR mit beißkorb und 15cm kurzer leine mitgenommen werden kann , dort nichts verloren. gleiches gilt für malteser und andere goscherlhunde(ungezogene malteser, west highland terrier, jack russels, pekinesen und andere) von muttis in kinderwägen oder gar katzen(!) im puppenwagen. tierqälerei hoch 10.
wenn man dann trotz mehrmaliger durchsagen mit dem wauzi durch die terraristuik spaziert sowie schön an den katzen vorbei geht weil "der bello, dem machts ja eh nix" , dann muss ich aufpassen, dass es mich nicht komplett aushängt. die alte wahrheit, dass 80% der menschheit naturdeppen sind, bewahrheitet sich an solchen tagen recht anschaulich.
in der terraristik sieht man dann oft leute tiere kaufen, ohne ahnung. aber auch der "züchter" (verkäufer) macht keine anstalten, irgendetwas zu sagen oder nachzufragen, ob man weiß was man da tut. frösche waren eher wenige dort. aber im vergleich zu st.pölten waren die tiere - mit ausnahmen-weitaus besser. da gabs eher größere tiere als in st.pölten, wo man sie quasi noch mit schale verkaufen wollte. die ungarn taugen mir auch ziemlich, die scheinen das recht gut zu machen. springschwänze hab ich schon bekommen - allerdings die letzten an diesem tisch. sonst war das angebot relativ rar. extrem viele spinnen muss ich sagen, wenig interessantes in richtung gestaltung und einfach zu viele menschen.
zum abschluß noch eine persönliche anmerkung von mir:
mir kommt jedesmal das kotzen wenn ich an diverse "ausstellungen" von "Rasse"hunden denke. es gibt hunderassen, die man bedenkenlos ausstellen könnte(der sinn für das tier dahinter sei dahingestellt) aber es gibt viel zu viele Mutantenrassen, die ich niemals weiterempfehlen würde. rein aus ethischen gründen. ich bitte euch, die ihr ein faible für das exotische und den damit einher gehenden tierschutz habt, auch das bei solchen events zu berücksichtigen.
mir gehts dabei um mops, basset, pekinese, englische bulldogge und co. diese rassen sind reine qualzuchten und deren tiere sind einfache krüppel. von vorne bis hinten degeneriert, zu tode gezüchtet aufgrund falscher vorstellungen der menschen. inzucht unter den rassen ist da noch das harmloseste. jeder, der einen solchen hund sein eigen nennt sollte sich überlegen, wie ein hund en natura aussieht(afrikanischer wildhund, indischer wildhund,...) und wie diese tiere aussehen. abgesehen von den brachiocephalen hunden und den damit einher gehenden problemen kann es niemals im sinne eines tierhalters sein, solche dinge weiter zu treiben. das grunzen eines mops mit dem schnurren einer katze zu vergleichen(was deren besitzer oft tun) ist fatal-der mops kriegt aufgrund degenerierter rachenstrukturen keine luft. auch sind die augen so glupschig, weil sie einfach keinen platz im schädel haben. der schwanz ringelt sich ein, weil die wirbelsäule degeneriert ist....
ich könnt noch 30 weitere rassen aufzählen und die verbrechen, die züchter damit gemacht haben.
was ich einfach will ist euch hier, die ihr recht vernünftig zu seins cheint, darauf aufmerksam zu machen. zu sensibilisieren und dafür ein auge zu bekommen. es muss nicht sein, dass tiere leiden nur weil der mensch verfälschte und völlig sinnlose vorstellungen von "schönheit" hat...
Sapere aude!