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meini Männlich

Landgänger

Registrierungsdatum: 4. Juli 2009

Beiträge: 62

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Aktivitätspunkte: 370

1

Sonntag, 29. November 2009, 18:52

haustiermesse wien

ich war heute an der haustiermesse und möchte darüber einige worte "verlieren".
als wir um ca. 11.oo uhr durch die eingangsscheiben die massen an leuten sahen, dachten wir schon daran wieder umzukehren. entschlossen uns dann aber doch hinten anzustellen.
dieses anstellen ist so eine sache. wenn man an normalen börsen ansteht und eventuell einen nicht unbedingt frisch geduschten vordermann antrifft, geht das ja unter umständen noch gut. wenn man aber heute in der messehalle anstand, wurde man dauernd von hundeleinen gepeitscht oder unendliches gekläffe irgendwelcher gehsteig mischlinge nervten ganz schön. die hunde waren eben auch eingeladen. (hundespielzeugmafia und futterhersteller die irgend einem paten unterstellt sind, schienen zu hoffen, dass das hundchen mit gewedel auf die angebotenen dinge reagiert und somit das herrchen überwedelte das alles zu kaufen.)
gut, ich war ja wegen der frösche und deren umfeld da und nicht wegen einem bellenden etwas.
die terraristikabteilung war relativ gross, aber eben immer noch zu klein für die massen der anwesenden besucher. das angebot ging von terrarien über pflanzen bis hin zu geckos und echsen, warane und natürlich fröschen.
schade eigentlich, dass es in österreich sowenige gärtnereien gibt die z b bromelienampeln anbieten ( die anbieter hier waren durchwegs deutsche. nun gut, es gab sie wenigstens und ich habe mich gleich mal damit eingedeckt.
geckos wollte ich ja keine, zum glück, denn was da teilweise angeboten wird, gleicht eher gummitierchen aus asiatischer werkstatt als wirklich lebende wesen. ist eben geschmacksache, neonfarbige geckos.
trotz gedränge, das eher an einen brandausbruch in einem eck der halle erinnerte als an eine messe, fand ich dann die ersten froschanbieter. drei finster dreinblickende männer, auf dem tisch ein paar dosen mit vitatten, auraten, bicolor und intermedius, durchs band zu jung, zu dünn, einfach nicht zum verkauf geeignet. die diversen fragen meinerseits wurden weder in deutsch noch in englisch verstanden. da sie merkten, dass meinerseits interesse an imitatoren (das wiederum verstanden sie komischerweise) packten sie noch so allerhand aus einer picnicbox auf den tisch, ich traute mich aber nicht auch nur den anschein zu erwecken dass ich etwas kaufen würde, denn ich glaube, dass ich das geld genausogut hätte aus dem fenster schmeissen können. die tierchen sahen erbärmlich aus.
an einem weiteren tisch dann fand ich einiges was mich ansprach, nur leider waren die tierchen auch hier einfach zu klein, zu jung. (ich hoffe, dass der kleine mann seine mutter nicht überzeugen konnte, dass es genau dieser eine frosch (leucomela) ist den er haben muss. das fröschchen war sicher nicht grösser als 10mm. (der junge mann hatte ja auch noch kein terri,
am nächsten froschstand waren sehr schöne bassleri ausgestellt. die sahen wirklich gesund aus und wenn ich ein becken übrig hätte (und nicht noch einige andere arten auf meiner wunschliste stehen), ich glaube ich hätte sie gekauft.
ein mann aus ungarn gefiel mir am besten ( nicht der mann, die frösche natürlich!) gesunde, mindestens 6 monatige tiere die sich auch bewegten. werde mir den mann merken, da auch seine preise absolut reel sind. habe jedenfalls seine adresse und seine einladung, seine anlage mal zu besichtigen sehr gerne nach hause mitgenommen. und meine favoriten, die bronce.
alles in allem war es ein erlebniss, auch wenn man immer wieder mal von einem bittbull oder einem schäferhund fast über den haufen gerannt wurde. (die immer wieder durch die hallenden ansagen dass fotografier verbot sowie hunde in der terrarienecke nichts zu suchen hätten) verhallte ungehört oder die hunde verstanden eben auch kein deutsch.
achja, der eintrittspreis von 9 euro war happig, aber ich denke hin und wieder darf man sich ruhig auch von einem hund die schuhe vollsabbern lassen.
nehmt das hier geschriebene nicht ganz 100% ernst.
gruss
meini

fbr Männlich

Landgänger

Registrierungsdatum: 21. November 2009

Beiträge: 91

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Aktivitätspunkte: 535

2

Sonntag, 29. November 2009, 19:35

Hallo meini!

Zitat

. drei finster dreinblickende männer, auf dem tisch....
Die sind mir auch aufgefallen :thumbdown:

Zitat

ein mann aus ungarn gefiel mir am besten ( nicht der mann, die frösche natürlich!) gesunde,
Meinst Du den Tama`s ?

Ich konnte dort nur ein Froschterrariumm mit Schrägboden finden!
Keine Spur von Xaxim, LAtex Bindemittel, ...
Ein Freund den ich dort getroffen habe konnte weder Asseln noch SS finden :thumbdown:

Mit Steffen Ackermann zu plaudern fand ich nett :thumbsup:

Mit einem Wort das war den Eintritt nicht Wert!

LG

Franz
PS: Magrovenwurzeln und Kokosnusschale habe ich eingepackt und bin wieder nach Hause gefahren.
LG

Franz

Registrierungsdatum: 2. Juli 2009

Beiträge: 502

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Aktivitätspunkte: 2 565

3

Montag, 30. November 2009, 06:55

Die Typen hab ich zwar nicht gesehen, dafür aber nett mit zwei österreichischen Froschlern geplaudert - und mit den Ackermanns. Franken sind halt doch irgendwie auch Bayern ... :D
Grundsätzlich war ich aber genauso wegen der Aquaristik da. Meine schönere Hälfte hat endlich ihre Garnelen bekommen (Babaulti) und ich zwei neue Röhren fürs Aqua (was gar nicht einfach war, weil weder am JBL noch am Dennerle Stand Röhren zu bekommen waren!).
Der Chimaira Stand ist auch immer eine gefährliche Ecke fürs Börserl.

Der Abstecher zu den Katzen war auch eher ein Griff ins (Katzen)klo. Offenbar waren die meisten Viecher grade bei der Bewertung, also gabs vor allem leere Käfige. Na ja, ich fang mit den Rheumafellen eh nix an.

Pazuzu hab ich dafür "entdeckt" - die beiden sind echt nett und haben durchaus interessante Pflanzen.

Grundsätzlich aber eben die typischen Messeprobleme - zu viele, komische Leut auf zu wenig Platz. 50% der Besucher würde ich nichtmal ein Stofftier überlassen, geschweige denn irgendein Lebewesen ...

LG,
Alex
0.2 D. tinctorius "Kaw Mountain"
1.3 E. anthonyi "Tierra Alta"
1.1 O. pumilio "Nancy"
1.1 O. pumilio "Colon"

Kermit Männlich

Landgänger

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4

Montag, 30. November 2009, 14:23

die haustiermesse tendiert leider immer mehr zum "zoo schauen gehen". mir kommt das kotzen wenn ich sehe, dass sich da herr und frau mustermann mit kind und kegel - am besten noch mit säugling und kinderwagen - durch die massen quält, die gänge verstopft und womöglich die kinder noch tiere von oben bis unten betatschen. ich bin ein kinderliebender mensch und komme aus einer großfamilie mit vielen kleinen kindern, die sich regelmäßig über mich her machen wenn der onkel mal da ist. aber das gäbe es bei uns nicht. abgesehen davon, dass man sich in grippezeiten mit säuglingen wohl eher von menschenm,assen fernhalten sollte - so sollte man zur messe gehen um sich zu informieren bzw. um das eine oder andere zu erwerben, nicht weils zu weit nach schönbrunn ist.

persönlich möchte ich aber allen hundebesitzern gratulieren, die meinen: die haustiermesse ist die messe, wo ich meine töle mitnehmen MUSS. ich hab selber einen hund und studiere vetmed-also mag ich tiere(no na), aber wenn ich sehe wie frau hinz und herr kunz mit ihrem 8 wochen alten welpen da hineingehen - auch wenn der kontrollierende tierarzt am eingang meint, dass das nicht gut ist, dann sollte man solchen leuten meiner meinung nach ganz wertfrei eine betonieren und dann das hunderl wegnehmen. entweder kapieren sie nicht, dass der hund NICHTS von solchen veranstaltungen hat oder sie checken nicht, dass der kleine sämtliche krankheitserreger(die bei solchen hallen-events ja konzentriert auftreten) einsaugt wie ein staubsauger. ich möcht nicht wissen, was so ein hundi sich alles einfängt, wenn sein antikörpertiter grad im enstehen ist...da kommts dann aus allen körperöffnungen gleichzeitíg raus. und dann ist vielleicht der behandelnde tierarzt schuld, weil der "falsch impft"
auch hat ein hund, den menschenmassen offensichtlich stressen und der NUR mit beißkorb und 15cm kurzer leine mitgenommen werden kann , dort nichts verloren. gleiches gilt für malteser und andere goscherlhunde(ungezogene malteser, west highland terrier, jack russels, pekinesen und andere) von muttis in kinderwägen oder gar katzen(!) im puppenwagen. tierqälerei hoch 10.
wenn man dann trotz mehrmaliger durchsagen mit dem wauzi durch die terraristuik spaziert sowie schön an den katzen vorbei geht weil "der bello, dem machts ja eh nix" , dann muss ich aufpassen, dass es mich nicht komplett aushängt. die alte wahrheit, dass 80% der menschheit naturdeppen sind, bewahrheitet sich an solchen tagen recht anschaulich.


in der terraristik sieht man dann oft leute tiere kaufen, ohne ahnung. aber auch der "züchter" (verkäufer) macht keine anstalten, irgendetwas zu sagen oder nachzufragen, ob man weiß was man da tut. frösche waren eher wenige dort. aber im vergleich zu st.pölten waren die tiere - mit ausnahmen-weitaus besser. da gabs eher größere tiere als in st.pölten, wo man sie quasi noch mit schale verkaufen wollte. die ungarn taugen mir auch ziemlich, die scheinen das recht gut zu machen. springschwänze hab ich schon bekommen - allerdings die letzten an diesem tisch. sonst war das angebot relativ rar. extrem viele spinnen muss ich sagen, wenig interessantes in richtung gestaltung und einfach zu viele menschen.

zum abschluß noch eine persönliche anmerkung von mir:
mir kommt jedesmal das kotzen wenn ich an diverse "ausstellungen" von "Rasse"hunden denke. es gibt hunderassen, die man bedenkenlos ausstellen könnte(der sinn für das tier dahinter sei dahingestellt) aber es gibt viel zu viele Mutantenrassen, die ich niemals weiterempfehlen würde. rein aus ethischen gründen. ich bitte euch, die ihr ein faible für das exotische und den damit einher gehenden tierschutz habt, auch das bei solchen events zu berücksichtigen.
mir gehts dabei um mops, basset, pekinese, englische bulldogge und co. diese rassen sind reine qualzuchten und deren tiere sind einfache krüppel. von vorne bis hinten degeneriert, zu tode gezüchtet aufgrund falscher vorstellungen der menschen. inzucht unter den rassen ist da noch das harmloseste. jeder, der einen solchen hund sein eigen nennt sollte sich überlegen, wie ein hund en natura aussieht(afrikanischer wildhund, indischer wildhund,...) und wie diese tiere aussehen. abgesehen von den brachiocephalen hunden und den damit einher gehenden problemen kann es niemals im sinne eines tierhalters sein, solche dinge weiter zu treiben. das grunzen eines mops mit dem schnurren einer katze zu vergleichen(was deren besitzer oft tun) ist fatal-der mops kriegt aufgrund degenerierter rachenstrukturen keine luft. auch sind die augen so glupschig, weil sie einfach keinen platz im schädel haben. der schwanz ringelt sich ein, weil die wirbelsäule degeneriert ist....
ich könnt noch 30 weitere rassen aufzählen und die verbrechen, die züchter damit gemacht haben.
was ich einfach will ist euch hier, die ihr recht vernünftig zu seins cheint, darauf aufmerksam zu machen. zu sensibilisieren und dafür ein auge zu bekommen. es muss nicht sein, dass tiere leiden nur weil der mensch verfälschte und völlig sinnlose vorstellungen von "schönheit" hat...
Sapere aude!

meini Männlich

Landgänger

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Beiträge: 62

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Aktivitätspunkte: 370

5

Montag, 30. November 2009, 20:02

hallo kermit
ich kann deinem text nur 100% beipflichten. nur, bei den 15 cm leine, da muss ich dich verbessern. :thumbsup: ich hatte eher das problem bei diversen gelegenheiten, nicht über die km langen leinen zu stolpern.
erstaunlich auch die naturschutz aktivisten die bei der u bahn schon zettel gegen eine haltung von exoten verteilten, anstatt eben auf obige missstände zu reklamieren (hatten wohl doch mehr angst vor der reaktion der "hundeler". versuchen wir aus der terraristik ecke doch eher die erhaltungszucht und nicht wie von dir schon beschrieben die immer perverser ausschauenden hunde und katzen. (ausnahmen bestätigen die regel, z b die gecko zucht)
gruss
meini

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