Erklärung zur (Un-)Giftigkeit unserer Pfeilgiftrösche
Da wir immer gefragt werden, wie giftig Pfeilgiftfrösche denn wirklich sind, möchten wir dies natürlich aufklären:
Ihre allgemeine Bekanntheit verdanken die Dendrobatiden der teilweise sehr starken Wirksamkeit
ihrer Hautgifte. Verantwortlich dafür sind viele mikroskopisch kleine Drüsen welche vorallem unter "Stress" die giftigen Sekrete produzieren.
Das Gift hat hauptsächlich die Aufgabe, die Frösche für Fressfeinde ungenießbar zu machen. Daneben wirkt es auch als Schutz vor Bakterien,
Mikroorganismen, Viren und Pilzen, welche in dem feuchtwarmen Klima hervorragend gedeihen können.
Pfeilgiftfrösche brauchen spezielle Nahrung aus der sie das Gift synthetisieren können. Diese Nahrung besteht in der Natur
überwiegend aus verschiedenen Ameisen und Milben. Da dieses Futter in Europa jedoch nicht verfügbar ist, sind alle Pfeilgiftfrösche in unseren
Terrarien absolut ungiftig und somit für Mensch und Tier ungefährlich.
Prinzipell gilt: Nachzuchten sind immer ungiftig.