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Skadi Weiblich

Kaulquappe

Registrierungsdatum: 4. Dezember 2011

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1

Dienstag, 6. Dezember 2011, 16:59

Excidobates mysteriosus

Hi Leute,
ich will mir ja als zweites Dendrobatenterrarium (wenn ich denn mal mein Erstes habe) irgendwann mal eine Gruppe E. mysteriosus zulegen, stoße aber immer wieder auf den Hinweis dass es keine Anfängerfrösche sind.
Was genau macht diese Frösche denn zu "Fortgeschrittenenfröschen"? Das was ich über die Haltungsbedingungen lese ist meiner Meinung nach alles machbar oder irre ich mich da?

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2

Dienstag, 6. Dezember 2011, 20:19

Hi,

*seufz* Die Legende vom "Anfängerfrosch" ... nicht auszurotten. Daran hängt dann die Legende vom "Fortgeschrittenen-" und "Expertenfrosch". Tatsache ist aber: es gibt nur Arten, deren Bedürfnisse einfacher oder aufwändiger zu erfüllen sind.

Bei den Mystis ist es halt so, dass die es kühl und feucht mögen - im Gegensatz zu den meisten anderen Arten im Hobby. Das wird vor allem im Sommer und für die, die eine ganze Anlage unterhalten, ein Problem. Wenn rund herum Terras mit 27° stehen ist es halt recht aufwändig, eines mit 22° zu betreiben.

Dazu kommt, dass Mystis ein hohes Becken brauchen, weil sie nunmal Baumbewohner sind. Eine große Wohnbromelie wollen sie haben und die muss man unterbringen. Das setzt wieder angemessene Beleuchtung voraus.

Das alles zusammen macht den "Fortgeschrittenenfrosch" aus. ;)

LG,
Alex
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roger71

Kaulquappe

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3

Dienstag, 6. Dezember 2011, 22:36

Hallo Simone,

E. mysteriosus ist ein gut zu haltender Frosch. Die Tiere sind nicht scheu, nicht schreckhaft und untereinander sehr verträglich.
Ich halte die Frösche in Gruppen von 5 Tieren in 80 cm hohen Terrarien. Dadurch ist ein Temperatur gefälle von bis zu 10 °C vorhanden.
Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 30 °C. Die Frösche laichen auch bei relativ trockenen Bediungnen und auch Temperaturen von mehr als 26 °C ab.

Die Aufzucht ist nicht so einfach wie z.B. bei Tinctorius.
Hier www.tropenfrosch.info kannst Du unter Frösche/E.mysteriosus einen kurzen Erfahrungsbericht von mir lesen.

Viele Grüße Roger

Skadi Weiblich

Kaulquappe

Registrierungsdatum: 4. Dezember 2011

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4

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 06:48

Hi,
danke für eure Antworten, ihr habt mir im Endeffekt das bestätigt was ich mir dachte. Mit etwas mehr Aufwand und ordentlicher Technik ist es durchaus kein Problem.
Ich dachte bei der Beleuchtung an Narva Biovtial Röhren, da ich gelesen habe (und auch ansonsten davon überzeugt bin) dass die Tiere UV-Licht benötigen und ich diese auch sehr erfolgreich bei meiner Phelsume einsetze. Mit einer Bright Sun würde ich sicherlich zu hohe Temperaturen erreichen...die Terrarien für die baumbewohnenden Arten hätten alle eine Höhe von 80cm und bei Roger funktioniert diese Höhe ja auch wie ich das gelesen habe.

Die Temperaturen sehe ich sicher noch als das größte Problem aber mit zusätzlichen PC Belüftungen müsste das doch klappen denke ich.

@Althalus: Ich bin wie du davon überzeugt dass es "nur" mehr und weniger aufwändigere Arten zu halten gibt möchte aber nicht bei meinen ersten Fröschen vielleicht die falsche Wahl treffen zu Lasten der Tiere. Allerdings traue ich mich zu behaupten dass ich nach all den Jahren Reptilienhaltung schon genügend von LF, Licht und anderen Grundbedürfnissen verstehe und lasse das Terrarium ohnehin lange einlaufen um zu sehen ob das alles optimal klappt. Deshalb wollte ich lieber einmal zu oft als zu wenig nachfragen wie "schwer" diese Tiere denn nun wirklich sind.
Ich lese sehr viel aber es gibt sicher genug Dinge die man auch nur mit Erfahrung machen kann und dafür hab ich dann ja erfahrene Leute wie euch... ;)

Registrierungsdatum: 2. Juli 2009

Beiträge: 502

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5

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 13:07

Hi Simone,

Zitat

Beleuchtung an Narva Biovtial Röhren
Obacht: Beleuchtung bei Froschbecken gehört außerhalb angebracht - damit hast du schon mal das Problem, dass nur UV-A durch das Glas kommt. Außerdem werden dir die Röhren vermutlich nicht genug Lichtstärke liefern, um bis zum Boden zu reichen (bei 80 cm Höhe).

Bei Mystis würde ich aber durchaus eine UV-Lampe über die Gaze hängen - die sind in der Natur dem UV-Licht deutlich mehr ausgesetzt als die Bodenbewohner.

Wenn du eine Grundtemperatur tagsüber über 20° ganzjährig sicherstellen kannst, würde ich mit LED-Strahlern arbeiten, plus eine UV-Lampe einzeln Mittags zugeschaltet. Da die LEDs nur wenig Abwärme nach vorne liefern, wäre damit das Hitzeproblem im Sommer nicht ganz so schlimm und die Lichtstärke ausreichend (und der Stromverbrauch geringer).

LG,
Alex
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