Hallo ,an Alle die ,oder besser gesagt die nicht bei unserem ersten vereinseigenen Workshop waren.
Da viele (22) Anwesende zum Durchführen unseres Workshops eintrafen ,obwohl einige mehr zugesagt haben, freut es mich trotzdem dass wir Aufgrund einiger technischen Pannen im Vorfeld welche den Ton und Musik anbelangten alle Beteiligten bis zum Ende geduldig ausharrten, um alles Wissenswerte über die Insektenzucht in Erfahrung zu bringen. Für all die Jenigen die nicht daran teilnehmen konnten ,weil sie krankheitshalber ,oder aus mir nicht bekannter Ursache ausfielen, möchte ich eine kurze Zusammenfassung dieses Abends beim Lotus 1896 hiermit bieten.
Wie schon im oberen Absatz kurz erwähnt,hatten wir im Vorfeld einige nicht zu behebende technische Pannen ,die natürlich maßgeblich den Beginn dieses Workshops beeinträchtigten,für diese möchten wir uns bei allen Anwesenden entschuldigen .
Und jetzt zu unserem Abendablauf:
Nach kurzen einleitenden Worten unseres Obmanns ,wurde der Insektenworkshop eröffnet,und er begann zu erzählen warum und wieso er Fruchtfliegen vermehrt.Während dessen wurde im Teamwork vom zweiten Vortragenden die Einweg-PVC-Flaschen mittels eines Stanleymesseres auf die gewünschte Größe gebracht.Hubert begann mittlerweile den Früchtebrei zu erklären was,wieviel und welche Zutaten reinkommen müssen um diese Konsistenz dieses Breies zu erzielen.Einige Male wurde Wasser nachgeschenkt um das Ganze wieder zu verdünnen, das vorher zu viel eingedickt wurde. Zwischendurch wurde einiges über diese kleinen Insekten berichtet, und alle verfolgten gespannt den Vortragenden,und dessen Erzählungen. Anschließend wurde mit einem großen Löffel der Brei in die Flaschen gefüllt,diese mit Holzwolle ergänzt und dann die Fliegen dazu reingeschüttelt.Fertig war der neue Futtertierzuchtansatz.Die Flaschen wurden dann anschließend noch beschriftet,so weiß man auch wie alt der Ansatz ist ,und wie lange so die Entwicklungszeit dieser so wertvollen Futtertiere dauert.Behandelt wurden im ersten Teil die große und kleine Fruchtfliege sowie ein paar einleitende Worte zum Züchten der Collembolen(Springschwänze). Dann folgte die Pause.
Im zweiten Teil dieses Insektenzuchtworkshops der von Rudolph geleitet wurde,begann mit etwas Hintergrundinformation über Insektenkunde ,und nach dieser Grundinformation ,wieviele ,welche und verschiedene Gruppe hier behandelt werden ,wurden auch einige Punkte wie:
- Die grundsätzliche Überlegung Futtertiere für den Eigenbedarf zu vermehren
- Das verfüttern von Lebendfutter
- Der damit verbundene Aufwand, Boxen, Inventar, Einrichtung, Futtermittel
- Der Aufbau einer eigenen Zucht
- Die Zuchtanlage
beantwortet.
Der Workshop ging mit dem erklären einer Futtertierbox weiter die den Anwesenden zur Ansicht weitergereicht wurde.Der Deckel wurde runtergenommen ,eine dreiecksförmige Öffnung wurde ausgeschnitten,anschließend wurde ein Alu gitter(2mm)Lochabstand mittels einer Heißklebepistole in die ausgeschnittene Öffnung eingeklebt.Die beiden Seitenöffnungen wurden ebenfalls mit Gitter und Heißklebesticks verschlossen ,um dann später den Insekten die man anschließend drinnen züchten möchte keine Möglichkeit bietet zu entkommen .
Ferner wurde Inventar (Bodensubstrat,verschiedene Tränken und diverse Einrichtungsgegenstände) näher erklärt.
Der Aufbau einer eigenen Zucht sowie die Gestaltung einer Zuchtanlage im großen Stil rundete diesen theoretisch-praktischen Teil einigermaßen auf.
Heimchen und Grillen, Heuschrecken, diverse Schaben Arten, Wachsmotten, Zophobas, Mehlwürmer und Buffalos wurden vom Vortragenden Rudolph bis ins Detail kommentiert und zur Ansicht herumgereicht,sowie Tipps und Tricks zum Verbessern einer Haltung erläutert.
Die Unterschiedlichsten Futtermittel vom Haushalt hin bis zu Futtermittel,welche im Fischereibedarf Verwendung finden wurden an diesem Abend präsentiert und näher beschrieben.
Einige der Anwesenden schrieben sogar während des Workshops mit ,viel zu viel an diesem Abend was fremd war und noch nie vorgetragen wurde ,oder in diversen Büchern zu finden war.
Den Workshop beendete dann noch ein Quiz dass von den Referenten vorbereitet wurde,welches 10 Fragen behandelte die im Laufe des Abends von den Vortragenden Hubert und Rudolph im Vortragstext versteckt waren. Natürlich war dies eine Überraschung für jene die während des Vortrags unentwegt tratschten.
Jedoch wurden die Fragen beantwortet,natürlich schriftlich per Vordruck und wanderten in einen Pott. Aus diesem Wurde Christian K. als Gewinner gezogen .
Preis: Die von uns an diesem Abend gestaltete Futtertierbox mit Inventar ,Tränke ,Futtermittel,Eiablagegefäß und den 6 Flaschen Fruchtfliegenansatz sowie Basisfutter das natürlich auf Wunsch der Anwesenden kostenlos zu Verfügung stand ,und nur aus dem mitgebrachten Sack zu entnehmen war.
Wir gratulieren nochmals herzlich dem Gewinner.
Zu guter letzt(Fazit): Ein sehr gemütlich ,informativ gestalteter Abend in familiär gehaltenem Flair und einigen Bekannten aber seltenen Gästen in unserem Vereinslokal.
Wir bedanken uns nochmals für eure Teilnahme ,und der Unkostenbeitrag dieses Abends wurde von den Referenten vollständig der Vereinskasse gespendet.
Wir, Hubert und Rudolph wünschen allen ,die noch im Urlaub sind eine erholsame Zeit ,bis am 11. September 2010 ,wenns wieder heißt:Lotus 1896.
Dieses Mal :Auf der Suche nach der Monokelkobra ,von Till Ypser & Pepi Möhsner
Lg Hubert &Rudolph