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kaha Männlich

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1

Freitag, 19. August 2011, 18:53

Verbot der Haltung von Pfeilgiftfröschen 2020

Hallo!

Vielleicht hat es ja noch jemand von euch gestern in der Kleinen Zeitung gelesen, in der Steiermark ist mit 2020 die Haltung von unter anderem PGF verboten... Generell wird die Haltung von giftigen Schlangen, Spinnen, Echsen usw. verboten, warum da PGF - vorallem Nachzuchten - dazugezählt werden ist mir ein Rätsel... zeigt nur mal wieder, dass die Leute die sowas entscheiden überhaupt keinen Plan haben... Naja steckt ja das Wort Gift im Namen die müssen ja giftig sein... X(

Bauern lassen ihre Rinder qualvoll verhunger, aber Hauptsache wir verbieten die Haltung von PGF... oh mann...

Traurige Grüße

Werner

kaha Männlich

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2

Freitag, 19. August 2011, 18:55

Nachtrag:

Hier der Online-Artikel der Kleinen Zeitung

>>klick<<

Reptilis Männlich

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3

Freitag, 19. August 2011, 21:12

Die sind doch nicht mehr ganz normal. Die müsste man mal anschreiben!!! Aber ganz erhlich wer gibt seine Frösche schon ab?

Gruß

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4

Samstag, 20. August 2011, 08:05

Nicht jammern - aktiv werden. Das ist mal wieder eine ad hoc Gesetzgebung, gegen die man durchaus Einspruch erheben kann. Ansprechpartner müsste in diesem Fall jene Behörde sein, die das Verbot aussprechen kann. Diese dann - am besten von einem Akademiker (wirkt in Ö immer noch) - kontaktieren lassen, der sie über ihren Irrtum aufklärt.
Die haben einfach ein Verbot von "Gifttieren" im Auge (das ich übrigens auch durchaus positiv sehe), sich aber nicht informiert, wo da die Unterschiede liegen. Eine Schlange, Spinne, Echse kann zur Gefahr für den Menschen werden - weil das Gift aktiv übertragen werden kann. PGFs könnten das nichtmal, wenn es Wildfänge wären ... :D

Wenn eine Aufklärung nicht reicht, kann man immer noch mit Petitionen und I-Net Aktionen weitermachen.

LG,

Alex
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chris Männlich

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5

Samstag, 20. August 2011, 09:53

So! Ich hab da mal meinen Kommentar hinterlassen.
Solche ....., dass gibts doch gar nicht Grrrrr.... :patsch:
Gruß

Chris


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6

Samstag, 20. August 2011, 11:20

Das ist wie in Hessen , dort ist die haltung von Phylobates Terribilis verboten . Sie dürfen auf der Börse in Rüsselsheim nicht angeboten weden.
Die AG Anuren unter Ulli Schmidt ( sie richten die Börse in Markheidefeld aus ) konnte dagegen nichts machen , trotz aller bemühungen.
Politiker haben von solchen Sachen keine Ahnung , aber sie machen die Gesetze, und man sieht was mit Giftschlangen so los ist.
mfg Peter

chris Männlich

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7

Samstag, 20. August 2011, 12:37

naja, bis 2020 rinnt noch viel Wasser den Bach hinunter.
In der Zwischenzeit wird man die Leute dort bestimmt davon überzeugen können, dass Pfeilgiftfrösche eigentlich nicht giftig und daher völlig ungefährlich sind.
Gruß

Chris


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pezi777 Männlich

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Samstag, 20. August 2011, 14:00

Die Hessische Regierung verstehts bis Heute nicht.
mfg Peter

chris Männlich

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9

Samstag, 20. August 2011, 14:37

Macht euch da mal keine zu großen Sorgen.
Mehr demnächst....
Gruß

Chris


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kaha Männlich

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10

Sonntag, 21. August 2011, 10:45

Hi

Was hast du den vor Chris?

Was ich mich frage... was mach ich ab 2020 mit meinen Fröschen? Soll ich sie dann alle einschläfern lassen oder wie stellen sich die Herr Politiker das vor?

Ja, das die Haltung wirklich giftiger Tiere von unkundigen Personen verboten werden soll seh ich auch durchaus positiv, aber wie gesagt bei PGF steht Gift im Namen die müssen ja giftig sein :(

Terrarien23 Männlich

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11

Sonntag, 21. August 2011, 19:56

Finde das nichtmal Gifttiere verboten gehören. Was sinnvoll wäre ist das man bei solchen Tieren einen Nachweis braucht das man versteht wie man solche Tiere hält!

Aber bei PGF.. naja ich sehe es bei mir im Bezirk Schärding die kennen sich auch alle so gut wie nicht mit den Tieren aus...

kaha Männlich

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12

Sonntag, 21. August 2011, 21:30

Hi!

Ich hab eh geschrieben das nicht kundige Personen sie nicht halten sollten. In Graz ist das gar nicht mal so abwegig, dass der Junkie von nebenan mal im Rausch vergisst das Terra wieder zu zu machen...

Terrarien23 Männlich

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13

Sonntag, 21. August 2011, 22:05

Hmm
Aber es geht ja um ein generelles verbot oder?

chris Männlich

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14

Montag, 22. August 2011, 14:12

Hallo Miteinander,

also ich kann jetzt vor erst mal entwarnen.
Ich habe gerade mit der Frau Mag. Sandra Höbel (zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit) gesprochen.
Die Dame war sehr nett und hat gemeint, dass jetzt eh erst mal nichts passiert. Da wird es noch sehr viele Erhebungen geben, wo wir natürlich auch dem entsprechend mitwirken können.
Sie hat auch gemeint wir sollten zur Aufkärung der Situation/Ungefährlichkeit unserer Tiere ein Email an den Herrn Landesrat Seitinger senden.
Weiters hilft uns auch mein Tierarzt, der da schon schon einiges in die Wege geleitet hat.

Also, wenn euch was "gscheites" und sachliches zu dem Thema einfällt - nur her damit, ich werde das ganze dann in Form bringen und dem Herrn Seitinger zustellen.







Gruß

Chris


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15

Montag, 22. August 2011, 14:56

So, in der Zwischenzeit haben wir auch vom DE Nachbarforum Unterstützung bekommen.
Rindviech hat mir einige interessante Links zum Thema zukommen lassen (Terribilis Hessen). Werde die Links in den nächsten Tagen durchackern.
http://www.dendrobatenforum.info/offener…sen-t-8199.html
Gruß

Chris


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Rindviech

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16

Montag, 22. August 2011, 22:59

Die Hessische Regierung verstehts bis Heute nicht.
mfg Peter
Das stimmt so nicht
http://www.hmdi.hessen.de/irj/servlet/pr…22222222222.pdf
Wir hatten uns ja dafür eingesetzt, dass es kein Haltungsverbot mehr für terribilis bzw terribilis NZ gibt, die haben schon verstanden.
Terribilis NZ dürfen zwischenzeitlich wieder in Hessen gehalten werden.

pezi777 Männlich

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17

Dienstag, 23. August 2011, 10:48

Hallo Rindviech

Danke für die Info , das wuste ich noch nicht.

mfg Peter

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18

Dienstag, 23. August 2011, 12:52

Zitat

Also, wenn euch was "gscheites" und sachliches zu dem Thema einfällt -
Ich denke, es muss einfach mal klargestellt werden, dass ein Frosch sein Gift niemals AKTIV einsetzen kann. D.h. selbst wenn er entkommt und wenn ein Kleinkind im Raum ist, könnte der Frosch dem Kind nur dann überhaupt gefährlich werden, wenn dieses ihn fängt - was, wie wir hier alle wissen, recht schwierig ist. Selbst ein Wildfang, der sein Gift noch hat, ist also ungleich ungefährlicher als selbst ein Yorkshire-Terrier, der immerhin aktiv beißen kann.
Im Gegensatz dazu kann eine Giftschlange eben sehr wohl aktiv beißen, weshalb hier das Argument der Gefährdung durchaus korrekt ist. Weiters wäre eine generelle Einbeziehung von potentieller Gefährdung durch das Gift eines Tieres an sich wünschenswert - Allergiker können auch an einem Bienenstich sterben, deshalb wird aber nicht die Imkerei verboten.

LG,

Alex
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chris Männlich

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19

Dienstag, 23. August 2011, 16:40

Version 1.0

Vorschläge und Verbesserungen erwünscht.
Danke an Rindviech, dass ich Teile vom Hessenbrief abkupfern darf.

************

Sehr geehrte Herr Landesrat Seitinger,

wie in der Kleinen Zeitung zu lesen war, werden dort Pfeilgiftrösche als gefährliche Tiere aufgeführt.
Mit diesem Schreiben möchten wir ein wenig Licht auf die tatsächliche
(un)Gefährlichkeit der Pfeilgiftfrösche werfen.

Wie Sie vielleicht wissen, brauchen Pfeilgiftfrösche spezielle Nahrung, aus
der sie das Gift synthetisieren können. Diese Nahrung besteht in der
Natur hauptsächlich aus speziellen Ameisen und Milben. Da dieses
Futter in Europa jedoch nicht vorkommt, sind alle Pfeilgiftfrösche
in unseren Terrarien vollkommen ungiftig und für Mensch und Tiere ungefährlich.

Weiters möchten wir auch darauf hinweisen, dass Pfeilgiftfrösche ihr Gift nicht aktiv an Menschen
abgeben können. Pfeilgiftrösche scheiden in der Natur ihr Gift als
Schutz vor Fressfeinden durch die Haut aus. Sie können also nicht
wie zb:. Giftschlangen durch Angriff, Bisse oder Stiche den Menschen aktiv gefährden.

Der Giftigste Frosch in der Natur ist der Phyllobates terribilis.
Nachdem der "furchtbare Frosch" 1978 entdeckt und beschrieben war, wurde er bis 1988 importiert.

Indigenas, die aus seinem schaumig austretenden Rückensekret das Gift für ihre Blasrohrpfeile
gewinnen, müssen diesen Frosch nachhaltigem Stress aussetzen um ihn
zur Giftsekretion zu veranlassen. Der Frosch wird dabei aufgespießt
um die Sekretion auszulösen, oder er wird über offenes Feuer gehalten bis es zur Schaumbildung kommt.

Nach 1988 war der Frosch Cites 2 und deshalb nicht mehr importierbar, Kolumbien hat keine Ausfuhrcites
ausgestellt. Vergiftungfälle aus diesem Zeitraum sind nicht bekannt.

Pfeilgiftfrösche werden regelmässig nachgezogen und alle gehandelten Tiere sind ungiftige Nachzuchten.
D.h., es gibt keine Wildfänge und somit giftige Pfeilgiftrösche in Österreich.

Heute, nach Jahrzehnten ohne Zwischenfälle und ohne legale Beschaffungsmöglichkeit von giftigen
Wildtieren ein solches Verbot nachzureichen, ist unverhältnismäßig und verstößt zudem gegen den Grundsatz, dass Gesetze und
Verordnungen dem angegebenen Zweck erkennbar dienen müssen.

Wir möchten Sie daher bitten, sämtliche Pfeilgiftfrösche von der Liste der gefährlichen Arten
zu streichen. Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es sich dabei um nach WA II geschützte Arten handelt - bei der absehbar
ist, dass sie in der Natur nicht mehr lange vorkommt.

Mit der Bitte um Rückantwort und freundlichen Grüßen,
*****************
Gruß

Chris


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20

Dienstag, 23. August 2011, 17:58

sehr gut Chris , ist gekauft :)
Gruß Andreas
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