Hier mal der Schaltplan für den Dimmer den ich im Netz gefunden habe und gleich die Schaltungserklärung dazu.
Da mir die Originalen Werte der Widerstände nicht gepasst haben habe ich diese durch 10k Trimmerpoti ersetzt.
Funktionserklärung.
Es wird eine Leuchstofflampe mit einem dimmbaren EVG benötigt. Die
Schnittstelle des EVG muss eine analoge 0 (1) - 10 Volt Schnittstelle
sein. Wird diese Lampe an die Netzspannung angeschlossen bleibt diese
dunkel, da keine Ansteuerung auf der Schnittstelle liegt. Einige EVG
steuern bei 0 Volt die Lampe allerdings mit 100% an.
Zur Dimmung kommt die kleine Schaltung ins Spiel.
Wird das Relais mit der Netzspannung versorgt zieht es an und öffnet
seinen Kontakt. Damit können sich die Konensatoren, in diesem Fall Gold
Caps, C1 und C2 über den Widerstand R1 aufladen. Die Strom kommt aus
dem EVG selbst. Damit steigt die Spannung an den Kondensatoren mit
einer e Funktion. Die Leuchstofflampe wird langsam auf 100%
gedimmt.Durch verändern von R1,C1 und C2 kann die Zeit verändert
werden.Höhere Werte ergeben eine längere Dimmung. Bei der angegebenen
Dimensionierung dauert das Aufdimmen zwischen 15 und 20 Minuten.
Die Lampe leuchtet solange mit 100% bis das Relais wieder von der
Netzspannung getrennt wird. Damit fällt es ab und schließt den Kontakt
von 2 nach 3. Nun können sich die Kondensatoren über den Widerstand R2
entladen. Die Lampe wird nun langsam heruntergedimmt. Ganz aus wird
diese allerdings nicht geschaltet, sondern auf einer Resthelligkeit von
ca. 3% verbleiben.
Mit dieser kleinen Schaltung hat die Lampe nun 2 Netzstecker. Einen für
die generelle Spannungs-Versorgung der Lampe. Dieser kann eigentlich
immer an einer Steckdose angeschlossen bleiben. Der zweite Netzstecker
(der unser kleines Relais steuert) kann an einer einfachen
Zeitschaltuhr angeschlossen werden. Schaltet diese ein , wird das Licht
hoch gedimmt un leuchtet danach mit 100% weiter. Schaltet die
Zeitschaltuhr aus, wird das Licht langsam heruntergedimmt. Der gesamte
Dimmbereich verläuft also zwischen 3 - 100%.
Soll die gesamte Leuchte abgeschaltet werden, ist für den ersten
Netzstecker auch eine Zeitschaltuhr zu verwenden. Diese muss immer vor
der zweiten Zeitschaltuhr einschalten und auch länger eingeschaltet
bleiben. Damit wird auch das restliche 3% Leuchten abgeschaltet. Dieses
geringe Leuchten kann aber wunderbar als Nachtbeleuchtung verwendet
werden.
Zur Zeit wird aber auch eine Schaltungserweiterung getestet, die ein
automatisches Abschalten der Leuchte ermöglicht. Diese wird nach
erfolgreicher Testphase auch hier veröffentlicht.
Eine einfache und preiswerte Lösung ohne viel technischen Aufwand. Ein
seltener Fall, wo sich selbermachen noch lohnt, da käufliche Produkte
mit ähnlichen Eigenschaften erheblich teurer sind.
Durch Austausch von konventionellen Vorschaltgeräten ( Starter und
Drossel ) gegen entsprechende dimmbare elektronische Vorschaltgeräte
kann eigentlich jede Leuchstofflampe umgerüstet werden.
Nun noch der übliche Sicherheitshinwies:
Dieser Aufbau ist bei
sachgerechter Ausführung betriebssicher. Trotzdem weise ich
ausdrücklich darauf hin, dass in dieser Schaltung mit Netzspannung
gearbeitet wird. Es sind die Bestimmungen des örtlichen Stromanbieters
zu beachten. Ich übernehme keine Haftung oder Garantieansprüche für
Schäden oder Folgeschäden , die durch den Aufbau und die Inbetriebnahme
von Schaltungen und Bauvorschlägen entstehen, die auf diesen Seiten
veröffentlich werden. Der Aufbau ist vor der Inbetriebnahme durch eine
Elektrofachkraft zu überprüfen.